| Stadtgeschichte
Alle Passagen mit Vampiren sind von Menschen nicht
lesbar
1878
Eine Stadt namens
"Noctivagus" wurde gegründet. Geheim und hinter verschlossenen
Türen eines Schlosses tief in den Wäldern der Umgebung.
Eine Burgruine viel mehr, in der nur ein Mann wohnte - Cogta Vusin.
Er war ein mächtiger Mann in seinen Kreisen, einer der Alten
und Weisen seiner Art und er hatte einen Wunsch - Die Verfolgung
auszutreiben. Einen Ort zu schaffen, der seiner Rasse Schutz bot
und fortan als Anlaufziel zu sehen sein sollte.
Er
fand nach langem Suchen ein Stück Land in einem kleinen,
fast unbekannten Staat nur wenige hundert Milen von der
mexikanischen Grenze entfernt. Schon zu den damaligen Zeiten
waren Untergetauchte auf dem Weg in die südamerikanischen
Staaten, um für ihre Taten nicht mehr belangt werden
zu können.
Noctivagus wurde zum Anlaufpunkt für
diese und auch andere Durchreisende. Doch viele sollten
die Stadt nicht mehr lebend verlassen. Sie würden jedoch
auch nur in den seltensten Fällen wirklich vermisst
werden.
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Die
Stadt konnte auf wundersame Weise in keiner Karte verzeichnet oder
gefunden werden. Jeder Kartenzeichner, der es je versucht hatte,
musste feststellen, dass er sich nicht mehr genau daran erinnern
konnte, wo diese Stadt genau lag. Das Mysterium "Noctivagus"
wuchs in einem Tempo, welches nicht zu übertreffen war. Die
Stadt wurde gross wie New York sie schien zu gross zu werden, als
dass sie noch gut zu verstecken gewesen wäre.
1969
Ein Wochen anhaltendes Unwetter überflutete die Stadt in diesem
Jahr. Begrub alles unter sich. Nur mühsam und langsam wich
das Wasser wieder zurück, versickerte oder verdampfte im warmen
Klima der Gegend.
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Cogta
Vusin ließ sie wieder herrichten, soweit es ging. Doch
ein Teil der Stadt sollte für immer unter Wasser bleiben.
Zwischen den Häusern hatten sich ruhige Flüsse gebildet
und nahmen die Hälfte der Stadt ein. Cogta Vusin beschloss
Noctivagus in Venedic umzutaufen, da er Venedig in Italien
immer geliebt hatte und mit einem Male ein kleines, verändertes
Venedig vor sich sah mit all den Wassermassen, die nicht mehr
zurückweichen wollten.
Die
U-Bahn war zerstört und dennoch waren einige Stadtteile
gut erhalten, jedoch nicht mehr über Land zu erreichen.
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Gondeln
wurden gebaut und zu Wasser gelassen, um die Bewohner sicher dort
hin zu bringen, wo sie hin wollten. Der Rest der Stadt regenerierte
sich langsam vom Wasser und wuchs weiter. Ging und entwickelte sich
mit der Zeit mit.
1997
Noch immer lebte Cogta Vusin sein für die Ewigkeit bestimmtes
Leben, doch viele wussten nichts mehr von seiner Existenz. Zumindest
nicht die menschliche Rasse. Er hatte sich ein Museum gebaut und
sich dort hin zurueckgezogen, um ruhig über seine Stadt zu
wachen.
Er
ließ einen Freizeitpark in der Umgebung bauen, weil
Flugverkehr die Reise mit dem Auto oder anderen Verkehrsmitteln
die Menschen nicht mehr nach Venedic führten. Seine Rasse
strömte langsam wieder aus der Stadt, weil sie keine
Nahrung fand, die sie ansprach. Cogta Vusin ließ die
Stadt erweitern. Der Freizeitpark, das Casino im Hotel, die
Innenstadt und das Naturschutzgebiet im Wald zog Touristen
an, die aus ihrem Urlaub oft nicht mehr zurueckkehrten. |
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Die
Magie, die die Stadt vor der öffentlichen Entdeckung schütze,
musste nun aber stärker werden, so dass die Menschen, die hier
starben, woanders so gut wie möglich nicht vermisst oder gar
gesucht werden würden. Zuviel Aufsehen war nicht gut. Nur die
stadtinterne Polizei wurde aufmerksam, doch die Bevölkerung
hatte sich schnell an die täglichen Berichte in der Zeitung
gewöhnt, in denen stand, dass die vampiristische Sekte wieder
zugeschlagen haben sollte.
2011
Cogta Vusin beschloss durch die Metropolen der Welt zu reisen und
nach weiteren Vampiren zu suchen. Es war gefährlich geworden
für sie in der Welt. Vampirjäger hatten bessere Waffen,
mehr Möglichkeiten und Cogta Vusin wollte verhindern, dass
zuviele seiner Art immerzu auf der Flucht leben mussten. Er wusste
jedoch über seine Rasse Bescheid. Viele waren Einzelgänger
und somit sicherlich nicht zu bewegen nach Venedic zu ziehen, nur
weil es dort sicherer für sie war.
Kurzerhand
nahm er sein Museum mit sich und zog 5 Jahre durch die Welt. Öffnete
es in den Seitenstrassen und dunklen Gassen. Hatte es des Tags geschlossen
und nur des Nachts geöffnet. Die Ausstellung waren frühere
Habseligkeiten des ersten Vampirs, den es auf der Welt gegeben hatte..
Graf Dracul, der noch heute sein Schloss in Transilvanien bewohnte.
Durch ihn und mit seiner Hilfe war die Stadt gegründet worden,
seine Kinder der Nacht und der Finsternis sollten sicher sein, wenn
sie es sein wollten. So sicher wie es irgend ging, wobei nicht immer
auch die Verfolgung in Venedic unterbunden werden konnte. Mitunter
auch, weil die Kinder der Finsternis Hass schürten gegen die
Kinder der Nacht und auch Vampirjäger nicht immer fern zu halten
waren. Dennoch war Venedic sicherer als jeder andere Stadt auf der
Welt.
So
reiste Cogta Vusin durch die Welt mit seiner Ausstellung von den
Urahnen aller Vampire. Gemälde von Vorfahren, der alte Sarg
des Grafen, die Pfähle seiner Taten und auch Kreuze, welche
ihre eigenen, unter den Vampiren bekannten Geschichten besassen.
Früher oder später würde sich ein Vampir in die Ausstellung
verirren. Nicht jeder und dennoch.. sie würde nicht unbemerkt
bleiben und kaum betrat er die Gemäuer wurde die Magie erweckt
und der unterbewusste Wegweiser nach Venedic in das Wissen eingepflanzt
ohne dass auch nur im geringsten geahnt werden konnte, was geschah.
Die
innere Landkarte, das Gefühl, den richtigen Weg zu wählen,
was auch immer die Beweggründe waren.. sie führten nach
Venedic. Der Wunsch etwas oder jemand Bestimmtes zu finden und/
oder aus seiner gewohnten Umgebung zu entkommen, führte so
einige Vampire in die Stadt zurück, die einzig für sie
erbaut worden war.

Es
ging eine Faszination von dieser Stadt aus ohne dass der wahre Grund
jemals herausgefunden werden konnte. Es waren immer die eigenen
Beweggründe, die einen Vampir oder auch andere hier her führten.
Der Zauber wirkte und so konnte Cogta Vusin Vampire und Opfer in
die Stadt locken, ohne dass diese etwas davon merkten oder erahnen
konnten.
2017
(Eröffnung des Forums 2004 entspricht der Jahreszahl 2017)
Wir schreiben das Jahr 2017, wenngleich auch nicht mehr lang. Die
Stadt ist gut bevölkert und Cogta Vusin ist zurückgekehrt
von seiner langen Reise. Nun beobachtet er still die Verläufe
und überlegt schon weiter, wie er den Vampiren eine noch sichere
Heimat bieten könnte.
Storyline
von Venedic/ Noctivagus [des
RPGs]
Du
befindest Dich in der Stadt Venedic, ähnlich dem Venedig in
Italien, was einen Teil der Stadt angeht, die vor Jahren überflutet
wurde und somit einige Stadtteile nur mit einer Gondel zu erreichen
sind. Die U-Bahn ist stillgelegt aus diesem Grunde.
Venedic
liegt allerdings in den U.S.A., in einem Staat, der nicht genannt
wird, nahe der Grenze zu Südamerika, weil er auf keiner Landkarte
existiert, im Jahre 2019. Zwischen San Diego und Phoenix..
Die
Stadt ist gross wie New York City und beherbergt viele Orte, die
auf dem Stadtplan selbst nicht eingezeichnet sind. Am Besten, man
fragt die Gondoliere, die einen zu den beliebigen Orten bringen.
Alle anderen Bereiche sind zu Fuss, mit den überirdischen Verkehrsmitteln
oder auch mit dem Auto einfach und gut zu erreichen. Taxen gibt
es genug in der Stadt.
Vampire
haben hier einen verdeckten Platz gefunden, anonym unter den Menschen
zu leben.. und von dieser "Nahrung" gibt es sehr viele
in dieser Stadt. Menschen wissen in der Regel nicht von der Existenz
der Vampire, doch Ausnahmen bestätigen die Regel und manch
einer wurde schon zum Vampirjäger, der dieses Wissen über
die Existenz dieser Rasse überlebte..
Durch
die vielen unglaublich scheinenden "Morde" stehen auch
viele Häuser leer. Sie werden verwaltet oder haben niemanden,
der sie verwaltet. Dementsprechend sehen sie aus oder auch nicht,
sind eingerichtet und meist sofort bezugsfertig.
Die
Polizei steht vor einem Rätsel. Sie glaubt an eine vampiristische
Sekte, die in der Stadt wütet. Sie bat die Bevölkerung
um Mithilfe in der Tageszeitung, in der jeder einzelne Mord nach
den Indizien geschildert wird.. doch seither hat sich niemand gemeldet.
Und so wird sich wohl auch weiterhin niemand melden. Die Bevölkerung
nimmt zumal auch kaum Notiz an den Berichten in der lokalen Presse..
sie wurden schon zum Alltag..
Überlebe
und lebe... mehr gibt es nicht zu sagen.
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